Nichts geht mehr!

Ein Online Stoffgeschäft wegen Überfüllung geschlossen

"Wenn es kommt, dann kommt es knüppeldick!" So sagt man jedenfalls! Und das stimmt auch - jedenfalls bei mir! Es war am Wochenende vom 20. - 21. März:  Am Freitag hatte ich ganz stolz einen Newsletter zu diesen neuen, tollen Patchworkstoffen rausgelassen. 

Aborigine-Patchworkstoffe_web_red

 

Das "Newsletter Schreiben" ist so eine Sache: manchmal sitze ich davor und ringe um passende Worte, ein anderes mal aber fallen die Zeilen nur so auf's Papier. An diesem Freitag hatte ich einen guten Tag! Kein Wunder bei diesen Aborigine Patchworkstoffen und Jerseystoffen, die mein Herz vor lauter Begeisterung jubilieren lassen!

 baumwolljersey_mit_naehmotiven_by_cherry_picking_1

Abends - so gegen 20:00 Uhr - waren dann alle Newsletter verschickt. Kurz bevor ich ins Bett ging, habe ich noch mal gecheckt, ob alls o.K. war: lässt sich der Newsletter auch tatsächlich öffnen, passen die Links und so weiter. Es war alles o.K.! Nun ja, die Bilder bauten sich langsam auf. Kein Wunder! Hatte ich doch echt große Bilder eingebaut, damit Ihr die wahre Pracht der Original Aborigine Patchworkstoffe auch wirklich bewundern könnt.

Danach habe ich noch schnell bei Facebook Bilder von diesen tollen Knöpfen gepostet, die hoffentlich jedes "Näher"- Herz höher schlagen lassen. Zufrieden mit meinem Tagewerk ging es dann ab ins Bett.

 Knopfsortiment-N-hen

Am Samstagmorgen schaltete ich voller Elan und Erwartung meinen PC an: Gab es Reaktionen zum Newsletter? Wie haben Euch die Stoffe gefallen?

Es gab Reaktionen: aber nicht die gewünschten. Kunden teilten mir enttäuscht mit, dass man nicht auf meinen Webshop zugreifen und keine Stoffe kaufen kann.

"Was nicht drauf zugreifen? Das gibt es doch garnicht!!!!".

Doch es war wahr! Bei Aufrufen meines Webshops kam nur eine dieser unverständlichen Fehlermeldungen, die sich nur EDV Fuzzis ausdenken können, und der Hinweis, dass man sich an seinen technischen Administrator wenden solle.  Auch ins Backend - also der Teil der Software, wo die Produkte eingestellt werden - kam ich nicht. Diegleiche Fehlermeldung.

Welch eine Blamage!!!

Hatte ich doch ganz am Ende meines Newsletter stolz verkündet, dass ich auf ein neues System gewechselt bin, damit Ihr bald auch via Handy meinen Webshop komfortabel erreichen könnt!!!!!!

Und es war Samstag!!!!

Beim Rechenzentrum konnte ich nur mit dem Anrufbeantworter sprechen, der mir freundlich mitteilte, dass ich ein schriftliches Ticket einreichen könne, worauf hin der Fall dann bearbeitet werden würde. Gut, ich mußte also warten!  Mir war schlecht.

Habe zwischenzeitlich bei Facebook nachgeschaut, wie die Knöpfe angekommen sind und traute meinen Augen nicht: Die Bilder waren von einer leidenschaftlichen Hobbyschneiderin geteilt worden, die wohl Mitglied einer Communitiy zum Thema "Nähen" war.  Die Kontrollanzeigen von Google zeigten, dass ab diesem Zeitpunkt bei Rose Decoration mehr als 3000 Besucher waren. Und kurz darauf  keiner mehr!

Wieder und wieder nachgeschaut, ob der Webshop lief. Nichts tat sich -  nur mir wurde von Stunde zu Stunde schlechter, so dass ich schon bald  zu Bett ging.  Ja, und das habe ich bis Montag nicht mehr verlassen - höchstens mit Volldampf zum Klo! Magen und Darmgrippe! Kurz vor dem Sterben ist einem auch ein nichtlaufender Webshop egal!

Am Montag war der Fall klar: "Der Webshop wurde so oft aufgerufen, dass niemand mehr drauf kam".

Wenn es kommt, dann kommt alles auf einmal und damit knüppeldick! Offensichtlich ist mein Newsletter gut bei Euch angekommen. Viele besuchten Rose Decoration und sind durch die virtuellen Stoffregale geschlendert. Ich danke Euch dafür! Gleichzeitig ist die große Näh-Community dem Link zu meinem Webshop gefolgt und auch durch die Regale geschlendert. Mein Shop war schlichtweg überfüllt!

Das System ist neu und hatte einen kleinen, bisher unentdeckten Fehler: Jedes mal, wenn Ihr auf den Webshop zugreift und ein Stoff  aufruft, werden alle abgerufenen Daten in einen sogenannten Cache (Zwischenspeicher auf dem Rechner) gelegt. So wird erreicht, dass die Daten beim 2. Aufruf schneller erreichbar sind.  Dieser Cache muss aber von Zeit zu Zeit gelöscht werden. Und diese Routine fehlte im Programm. Von 100 % Speicherkapazität waren 100 % gefüllt! Der Rechner ist zusammengebrochen!

Nun sind die Speicher wieder leer, die Löschroutine ist eingeführt und ich traue mich wieder Newsletter über neue tolle Stoffe zu schreiben.

 

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